06.12.2019
Ehrendoktorwürde für Prof. Axel Börsch-Supan
Die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität Rostock verlieh Prof. Axel Börsch-Supan, PhD, Direktor am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik, die Ehrendoktorwürde. Börsch-Supan, der am Institut die sozialpolitische Abteilung, das Munich Center for the Economics of Aging (MEA), leitet, erhielt die Auszeichnung für seine wegweisende Forschungsarbeit zu ökonomischen Fragen des demographischen Wandels. Von besonderer Bedeutung für die Forschung sei die von ihm koordinierte multidisziplinäre EU-Studie SHARE (Survey of Health, Ageing, and Retirement in Europe), die weltweit von Tausenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern genutzt wird, erklärte die Universität. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Alexander Ludwig von der Goethe-Universität in Frankfurt.
05.11.2019
Rentenreformen in Deutschland verfehlen ihre Ziele
Die Zielgenauigkeit ihrer Maßnahmen ist ein wichtiges Anliegen der Sozialpolitik. Ein neues MEA Discussion Paper zeigt in drei Fallstudien typische Defizite bei der Zielgenauigkeit von Rentenreformen in Deutschland. Die erste Fallstudie untersucht, wie gut Erwerbsunfähigkeit und der Bezug von Erwerbsminderungsrenten übereinstimmen. Im zweiten Beispiel gingen die Wissenschaftler/innen der Frage nach, ob die Einführung der Altersrente für besonders langjährig Versicherte im Jahr 2014 die intendierte Zielgruppe erreicht hat. Die dritte Fallstudie betrachtet die viel diskutierte Grundrente für armutsgefährdete Haushalt. Mehr lesen: MEA Discussion Paper 04-2019: Targets missed: Three case studies exploiting the linked SHARE-RV data
10.10.2019
Tabea Bucher-Koenen folgt Ruf an Universität Mannheim
Prof. Dr. Tabea Bucher-Koenen, ehemalige Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik und bis Anfang des Jahres Leiterin des Forschungsbereichs ,,Alterssicherung und Sozialpolitik“ der sozialpolitischen Abteilung (MEA), hat einen Ruf der Universität Mannheim angenommen. Sie übernimmt die Professur für Finanzmärkte und Betriebswirtschaftslehre. Die Ökonomin, die seit Januar 2019 am Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsförderung (ZEW) tätig ist und dort die Leitung des Forschungsbereichs ,,Internationale Finanzmärkte und Finanzmanagement“ innehat, will als Bindeglied zwischen den beiden Institutionen fungieren: ,, Die Verbindung der anwendungsbezogenen empirischen Wirtschaftsforschung am ZEW mit der Expertise einer Universität mit ausgeprägtem wirtschaftswissenschaftlichen Profil bietet beste Voraussetzungen, um meine Forschungsagenda zu wirtschaftspolitisch relevanten Fragestellungen zielgerichtet weiterverfolgen zu können.“ Tabea Bucher-Koenen beim ZEW
01.08.2019
MEA wird Mitglied des ECSR
Das Munich Center for the Economics of Aging (MEA) am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik ist nun Mitglied im European Consortium for Sociological Research (ECSR). Ziel des ECSR ist es, theoretisch orientierte empirische Forschung in der Soziologie in Europa zu fördern, insbesondere durch die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Forschungszentren. Das ECSR organisiert jährliche Konferenzen und Graduiertenschulen. Darüber hinaus vergibt es Besucherstipendien für Doktoranden und zeichnet jedes Jahr die beste Doktorarbeit unter den ECSR-Mitgliedsinstituten aus. Homepage des ESCR (Englisch)
29.07.2019
Daten der SHARE-Welle 7 verfügbar
Das SHARE-Release 7.0.0.0 beinhaltet die erste Version der Daten aus Welle 7 der Erhebung. Acht neue Länder traten SHARE in Welle 7 bei: Bulgarien, Zypern, Finnland, Litauen, Lettland, Malta, Rumänien und die Slowakei. Die Datenerhebung in Welle 7 konzentrierte sich auf die Lebensgeschichten der Befragten (SHARELIFE). Zu dem neuen SHARE-Release gibt es auch eine Aktualisierung aller bisherigen SHARE-Wellen (1-6). Zudem kann auf eine aktualisierte Version des Job Episodes Panel zugegriffen werden, das SHARELIFE-Befragte der Welle 3 und 7 umfasst. Eine aktualisierte Version ist auch für easySHARE verfügbar, einem Datensatz für die studentische Ausbildung und für Forscher mit wenig Erfahrung in der quantitativen Analyse komplexer Umfragedaten. Alle Informationen zum Datenzugriff und zur Datendokumentation finden Sie auf der SHARE Homepage (Englisch). Darüber hinaus ist bereits eine erste Zusammenfassung der Ergebnisse der Wellen 6 und 7 , sowie eine umfassende Dokumentation der Methodologie von Welle 7 verfügbar.
18.06.2019
Otto-Hahn-Medaille für Felizia Hanemann
Für ihre Doktorarbeit erhielt Dr. Felizia Hanemann vom Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik die Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft. Die Auszeichnung würdigt herausragende Leistungen von NachwuchswissenschaftlerInnen. In ihrer Dissertation untersuchte Hanemann, wie sich der Übergang vom Arbeitsmarkt in den Ruhestand in verschiedenen europäischen Ländern gestaltet. Dabei betrachtete sie insbesondere den Zusammenhang zwischen Arbeitsmarktinaktivität und Gesundheit unter Berücksichtigung institutioneller, berufsbezogener und sozialer Faktoren. Zum Profil