Chancengleichheit | Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik - MPISOC
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Chancengleichheit

Chancengleichheit

Die Gleichstellung von Frauen und Männern wird am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik sehr ernst genommen. Dies spiegelt sich auch in Zahlen wieder: Beim wissenschaftlichen Personal ist über die Hälfte weiblich. In der sozialpolitischen Abteilung haben Frauen zudem die Hälfte der Führungspositionen inne. Bei den nicht-wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liegt das Verhältnis von Frauen zu Männern sogar bei 3:1.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Um für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gleiche Chancen zu gewährleisten, fördert das Institut die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und unterstützt hiermit gezielt die Familien- und Karrieregründungsphase. So besteht beispielsweise die Möglichkeit, die Arbeitszeit familienfreundlich und flexibel zu gestalten. Institutstermine finden im Regelfall zu den Kernarbeitszeiten statt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben auch die Möglichkeit, im Home-Office zu arbeiten. Darüber hinaus ist die MPG, die seit 2006 mit dem „audit berufundfamilie“ zertifiziert ist, bei der Kinderbetreuung behilflich (siehe Informationen zum „Familienservice“ in der rechten Spalte).

Förderung von Wissenschaftlerinnen

Für Wissenschaftlerinnen bietet die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) zudem gezielt Förderangebote an:
 

  1. Das Programm Sign up! Careerbuilding wendet sich an weibliche PostDocs aus den Max-Planck-Instituten, die sich für eine Teilnahme bewerben können. Ziel ist es, junge Wissenschaftlerinnen durch Training von Führungskompetenzen und Vermittlung von Wissen auf Führungsaufgaben in der Wissenschaft vorzubereiten und sie durch ein explizit karriereorientiertes Netzwerk zu stärken.

  2. Für Wissenschaftlerinnen aller Forschungsrichtungen und Hierarchiestufen unterhält die MPG das Netzwerk Minerva FemmeNet. Es möchte die Erfahrungen kompetenter Wissenschaftlerinnen in Form von Mentoring-Patenschaften an den weiblichen Nachwuchs weitergeben. Mehr als 300 Mentorinnen aus Deutschland, England, Frankreich, Spanien, den USA und Japan stehen ehrenamtlich zur Verfügung und beraten in allen Fragen rund um Berufsplanung und Work-Life-Balance.

Gleichstellung als Forschungsthema am Institut

Maßnahmen der Familien- und Sozialpolitik sind auch Gegenstand der Forschung des Instituts (siehe auch Publikationen unten). So wurden und werden die Themenbereiche Gleichstellung im Beruf sowie Vereinbarkeit von Familie und Beruf untersucht. In diesem Zusammenhang geht es nicht nur um die Unterstützung von Müttern und Vätern, sondern von Pflegepersonen im Allgemeinen.

Hack, Melanie; Aumann, Annemarie:
Wahlarbeitszeit und Arbeitszeitflexibilisierung. Modelle einer selbstbestimmten Erwerbsbiografie in Deutschland und Norwegen, in: Zeitschrift für europäisches Sozial- und Arbeitsrecht, 15 (2016) 7, S. 266-276.
Buchner, Herbert; Becker, Ulrich:
Mutterschutzgesetz und Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz, Beck'sche Kommentare zum Arbeitsrecht, München 2008.
Laurer, Luise; Becker, Ulrich:
Zur Unterstützung von Pflegepersonen. Reformnotwendigkeiten und -optionen, in: Zeit für Verantwortung im Lebensverlauf. Politische und rechtliche Handlungsstrategienche und rechtliche Handlungsstrategien, Berlin 2011, S. 121-160.
Wagner, Melanie; Brandt, Martina (2018): "Long-term Care Provision and the Well-Being of Spousal Caregivers: An Analysis of 138 European Regions". In: The Journals of Gerontology: Series B, 73, 4, S. 24-34.

Gleichstellungsbeauftragte am Institut

Afife Yasemin Yilmaz

+49 89 38602 324 +49 89 38602 390 E-Mail schreiben

Dr. Julia Hagn

+49 89 38602 428 +49 89 38602 490 E-Mail schreiben

Gleichstellungsbeauftragte der MPG

Dr. Ulla Weber

+49 (0)89 2108-1421 E-Mail schreiben

Auskunft

Familienservice

Es besteht die Möglichkeit, Kinderbetreuungsplätze in Krippe (für unter 3jährige) und Kindergarten (3-6jährige) zu erhalten, für die die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) einen Teil der Kosten übernimmt. Zudem können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Leistungen des Familienservice-Unternehmen pme in Anspruch nehmen. Es vermitteilt beispielsweise Betreuungspersonen, hilft bei der Suche nach einem Kindergartenplatz und unterstützt die „Notfall“-Betreuung im Krankheitsfall. Darüber hinaus gibt pme Orientierungshilfe bei betreuungsbedürftigen älteren Angehörigen. Ausgaben, die für die Beratung und Vermittlung des Betreuungsservices entstehen, trägt die MPG. Die Kosten für die eigentliche Betreuung leisten die Familien direkt an die betreuende Person oder Einrichtung.