Podcast: Zahlt sich innereuropäische Migration aus? | Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik - MPISOC
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20.07.2022 / Sozialpolitik (MEA)

Podcast: Zahlt sich innereuropäische Migration aus?

MEA-Wissenschaftler Dr. Stefan Gruber forscht zu Personen, die im Laufe ihres Lebens in ein anderes europäisches Land migriert sind. Wie wirkt sich der Umzug in ein neues Land auf deren Wohlbefinden und ökonomische Situation aus? Und wie lassen sich diese Faktoren messen? Diesen Fragen geht Dr. Gruber auf Basis von SHARE-Daten nach. Über die Ergebnisse seiner Untersuchungen spricht er in der aktuellen Folge von "Ach, Mensch", einem Podcast der Max-Planck-Gesellschaft in Kooperation mit detektor.fm.

SHARE, der Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe wird von der sozialpolitischen Abteilung des Instituts, dem Munich Center for the Economics of Aging, koordiniert. Die Langzeitstudie erforscht mittels regelmäßiger Interviews das Leben europäischer Bürger*innen im Alter ab 50 Jahren aus gesundheitlicher, sozialer, wirtschaftlicher und umweltbezogener Perspektive. Die interdisziplinäre Studie ermöglicht Wissenschaftler*innen sowie politischen Entscheidungsträger*innen tiefe Einblicke in das institutionelle Gefüge der sozialen Sicherung, insbesondere das öffentliche Gesundheitswesen, und die sozio-ökonomischen Lebensumstände von Menschen in 28 europäischen Ländern und Israel. Obwohl SHARE kein spezifischer Migrationsdatensatz ist, ist es möglich, anhand der SHARE-Daten die Langzeitfolgen der Migrationsentscheidung zu untersuchen. Migrant*innen können dabei nicht nur mit Einheimischen der Zielländer, sondern auch mit nicht-migrierten Personen der europäischen Herkunftsländer verglichen werden.

Link zum Podcast
Über die Studie SHARE
SHARE-Forschungsergebnisse