Plädoyer für eine faktenbasierte Migrationspolitik | Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik - MPISOC
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10.12.2020 / Das Institut

Plädoyer für eine faktenbasierte Migrationspolitik

Max-Planck-Wissenschaftsinitiative legt Abschlussbericht vor

Fünf Jahre nach dem „langen Sommer der Migration“ im Jahr 2015 hat die Wissenschaftsinitiative „Herausforderungen der Migration, Integration und Exklusion” (WiMi) der Max-Planck-Gesellschaft den Forschungsbericht „Wir haben das geschafft – und uns verändert“ vorgelegt. Darin ziehen die Forscherinnen und Forscher eine erste Bilanz der Ereignisse und leiten aus den gewonnenen Erkenntnissen acht Empfehlungen ab, die sie in einem Positionspapier zusammengefasst haben.

Einer der beiden Autoren des Berichts ist Dr. Constantin Hruschka, Wissenschaftler am MPI für Sozialrecht und Sozialpolitik, das im Rahmen der institutsübergreifenden Initiative interdisziplinär geforscht hat. Zentrales Ziel des Projekts Lost Potentials? The Rights and Lives of the Excluded war es, Erkenntnisse über die rechtlichen und politischen Bedingungen zu gewinnen, die Ausschlussmechanismen schaffen und festigen. Die Studie des Instituts kommt unter anderem zu dem Schluss, dass der Gesetzgeber wesentlich für Inkohärenzen im Rechtssystem verantwortlich ist, die wiederum Exklusion bedingen können. Hruschka attestiert ihm aufgrund der Fülle an seit 2016 verabschiedeten Änderungen im Asyl- und Aufenthaltsrecht daher auch"Hyperaktivität".

Forschungsbericht

Positionspapier

Interview mit Dr. Constantin Hruschka und Miriam Schader

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