Konjunkturabschwung beeinflusst die Gesundheit | Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik - MPISOC
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01.01.2017 / Sozialpolitik (MEA)

Konjunkturabschwung beeinflusst die Gesundheit

Mithilfe von Daten, die durch die SHARE-Studie in elf verschiedenen Ländern erhoben wurden, untersuchen Tabea Bucher-Koenen, Wissenschaftlerin am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik, Liudmila Antonova and Fabrizio Mazzonna die Auswirkungen von Wirtschaftskrisen während der primären Erwerbstätigkeit (im Alter von 20-50) auf die Gesundheit im späteren Leben. Die Ergebnisse zeigen, dass im Vergleich zwischen Personen, die einen starken Konjunkturabschwung (Absinken des BIP um fast 1%) miterlebt haben und jenen, welche diese Erfahrungen nicht gemacht haben, die ersteren ihre eigene Gesundheit als schlechter beurteilen und auch objektiv im Gesundheitsvergleich schlechter abschneiden. Dieser Effekt verstärkt sich nochmals für Mitglieder der niedrigen Bildungsschicht.

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