17.12.2024
Republikanismus – ein Konzept für die Umgestaltung der EU?
In seinem Vortrag reflektierte Armin von Bogdandy die gegenwärtige Verfassungsentwicklung der EU und stellte ein Konzept des Republikanismus vor, das auf den in Artikel 2 des Vertrags über die Europäische Union (EUV) festgelegten Grundsätzen aufbaut und einen kohärenten Ansatz nicht zuletzt für die Umgestaltung des europäischen Steuer- und Sozialstaates bildet. Prof. Dr. Dr. h.c. Armin von Bogdandy, Direktor des Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg und Professor für öffentliches Recht an der Universität Frankfurt am Main, hielt am 11. Dezember den
10.10.2024
Kommunikation ist der Schlüssel beim Abbau von Diskriminierung
Können strukturierte Interaktionen zwischen gegnerischen politischen Gruppen zum Abbau von Diskriminierung beitragen? Dieser Frage geht Sergio Mittlaender, Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik, in der neuesten Folge des Max Planck Lawcast nach und erläutert seine gemeinsam mit Lisa Lenz durchgeführte Studie. Mit Hilfe von ökonomischen Experimenten haben sie untersucht, wie der Kontakt zwischen Anhängern der demokratischen und der republikanischen Parteil in den USA Diskriminierung verringern kann und unter welchen Bedingungen solche Interaktionen am
10.10.2024
Ehrung für Türkei-Korrespondenten des Instituts
Das Land Oberösterreich verlieh Prof. Dr. Alpay Hekimler jetzt das Silberne Verdienstzeichen für seinen herausragenden Einsatz bei der Entwicklung der internationalen wissenschaftlichen Beziehungen und der Förderung des akademischen Austausches zwischen Österreich und der Türkei. Hekimler, der seit 2015 als Korrespondent für das Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik in der Reihe Social Law Reports regelmäßig über aktuelle Entwicklungen des Sozialrechts in der Türkei berichtet, ist Korrespondierendes Mitglied des Instituts für Recht der sozialen Daseinsvorsorge und Medizinrecht der
27.09.2024
„Die Regel, nur europäische Staaten aufzunehmen, ist illegitim“
Prof. Andrea Sangiovanni forderte, die EU solle eine kosmopolitische Organisation werden - Nichts Geringeres als die Grundfesten der Europäischen Union wurden von Andrea Sangiovanni, Professor für Philosophie am King's College London, in seinem Vortrag „Die EU schließt nichteuropäische Länder vom Beitritt aus: Ist das richtig?“ in Frage gestellt. Die Antwort, die er gab, war provokativ und wurde heiß diskutiert: Es ist nicht richtig. Vielmehr ist die Regel, dass nur Europäer aufgenommen werden, illegitim. Sangiovannis Vortrag war Teil der Vortragsreihe "Die Zukunft des Steuer- und Sozialstaates
22.07.2024
"In der EU bekommt man nichts für nichts"
Prof. Brigid Laffan analysiert Entwicklung der steuerlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit der EU Das Thema war so heiß wie die Temperaturen am 15. Juli, als Brigid Laffan, emeritierte Professorin am Europäischen Hochschulinstitut, ihren gut besuchten Vortrag über "Öffentliche Finanzen, Krisen und EU-Integration" im Rahmen des Max Planck Hub Fiscal and Social Hub in München hielt. Als vielfach ausgezeichnete Expertin für die europäische Integration zeichnete sie ein umfassendes Bild der zentralen Rolle, die die öffentlichen Finanzen im Integrationsprozess der EU gespielt haben. Sie ging
17.06.2024
Ausgezeichnete Doktorarbeit: Otto-Hahn-Medaille für Irene Domenici
Das Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik gratuliert seiner Wissenschaftlerin Dr. Irene Domenici zur Otto-Hahn-Medaille. Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) vergibt die mit 7.500 Euro dotierte Auszeichnung für herausragende Leistungen junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sie meist im Rahmen ihrer Dissertation erbracht haben. „Die Medaille ist eine wunderbare Anerkennung meiner Arbeit und motiviert mich, in meiner Forschung auch weiterhin das Beste zu geben“, sagt Irene Domenici, die seit 2018 in der sozialrechtlichen Abteilung des Instituts arbeitet und dort ihre nun