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Max-Planck-Tag: Forschung zum Anfassen

Welche Rolle spielen Sozialleistungen im Europa von morgen? Wie lässt sich die Rente zukunftssicher gestalten? In welchen Ländern ist der Zugang zu innovativer Krebsdiagnostik am besten? Antworten auf diese und andere Fragen erhielten die Besucherinnen und Besucher des Max-Planck-Tags am 14. September 2018. In ganz Deutschland präsentierten Max-Planck-Institute ihre Forschung - so auch das Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik in München.

Impressionen vom Max-Planck-Tag
Diversität in der Wissenschaft

Die Fellow-Gruppe des Max-Planck-Instituts für Sozialrecht und Sozialpolitik hat gemeinsam mit den Lehrstühlen für Diversitätssoziologie der Technischen Universität München (TUM) und der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck einen Workshop zum Thema "Diversität in der Wissenschaft: Grundlagen, Forschung und Implementation" veranstaltet. Dabei wurden zahlreiche bestehende und geplante Forschungsvorhaben diskutiert und mithilfe verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen (u.a. Rechtswissenschaft, Politikwissenschaft und Anthropologie) auf Diversitätsaspekte untersucht.
Die Last pflegender Ehepartner mindern

Um den steigenden Kosten einer alternden Bevölkerung entgegenzuwirken, sind in vielen Ländern Tendenzen der De-Institutionalisierung, Privatisierung und Vermarktung formaler Pflege zu beobachten. Die Ergebnisse einer neuen Studie von Melanie Wagner, Wissenschaftlerin am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik, und Martina Brandt deuten darauf hin, dass eine umgekehrte Strategie vorteilhafter wäre. Sind leicht zugängliche formale Pflegeangebote vor Ort vorhanden, steigert dies insbesondere das Wohlergehen von pflegenden Ehepartnern, die die Hauptlast tragen. Die Wissenschaftlerinnen verwendeten Daten aus dem Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE), der am Institut koordiniert wird.

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