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Doktorandenkolleg: "Gesundheitsrecht"

Gesundheitswesen und künstliche Intelligenz: eine rechtsvergleichende Analyse eines sozio-technischen Phänomens

Die Verwendung von Künstlicher Intelligenz in der Medizin ist ein sich rasch entwickelndes Phänomen, welches ein Sortiment von Anwendungen enthält, ob im Bereich der Diagnostik, der Therapie oder in der Administration. Diese Doktorarbeit untersucht wie verschiedene Rechtssysteme beginnen sich mit diesem Novum auseinanderzusetzen. Insbesondere fokussiert sich die Untersuchung auf die Rechtsordnungen von England und Wales und den Vereinigten Staaten.

Eine zugrunde liegende Hypothese ist hierbei, dass die Lösungen die das Recht mit Bezug auf ähnliche Schwierigkeiten in anderen Bereichen entwickeln kann, nicht ohne weiteres auf die Verwendungen von Künstlicher Intelligenz im Gesundheitsbereich übertragbar sind. Die medizinische Praxis muss in einem ganz eigenen normativen und regulatorischen Kontext betrachtet werden, welcher sich von den anderen Umfeldern in denen Künstliche Intelligenz schon Einsatz findet unterscheidet. Daher stellen die einzigartigen Anforderungen des medizinischen Bereiches den zentralen Ausgangspunkt dieser Arbeit da, wobei die rechtliche Analyse in einem bioethischen Rahmen situiert wird.

Autor(en)
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Christian Günther