Dangerous Flexible Retirement Reforms – A Supplementary Placebo Analysis across Time | Munich Center for the Economics of Aging - MEA
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Dangerous Flexible Retirement Reforms – A Supplementary Placebo Analysis across Time

Inhalt

Bestandteil des Renten-Reformprozesses der vergangenen Jahrzehnte war in vielen Ländern die Flexibilisierung des Renteneintritts. Diese Reformmaßnahme wird von einigen Regierungen als scheinbar elegante Alternative zur politisch unpopulären Anhebung der gesetzlichen Rentenalter angesehen und soll dazu dienen das Arbeitskräfteangebot älterer ArbeitnehmerInnen zu erhöhen. Börsch-Supan et al. (2018) verwenden die synthetische Kontrollmethode, um die zwischen 1992 und 2006 in Kraft getretenen Reformen für einen flexiblen Renteneintritt in neun OECD-Ländern zu untersuchen. Um die Signifikanz der berechneten Effekte zu evaluieren, wenden die Autoren in-space Placebotests an. Dieses Papier überprüft deren Ergebnisse durch die Anwendung von intime Placebotests. Der zusätzliche Test bringt hervor, dass die ursprünglichen Ergebnisse robust sind. Insgesamt kann also die Schlussfolgerung aufrecht erhalten bleiben, dass die bisherigen Reformen für einen flexiblen Renteneintritt entweder keinen oder einen negativen Effekt auf das Arbeitskräfteangebot hatten. 

Publikationsdetails
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Nicolas Goll, M.Sc.

2020
Max Planck Institute for Social Law and Social Policy, Munich Center for the Economics of Aging (MEA)
München
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