23.11.2021
Vorschläge zur Einbindung moderner diagnostischer Verfahren in die GKV
Die aktuelle Corona-Pandemie zeigt, wie wichtig die Versorgung der Bevölkerung mit modernen diagnostischen Methoden und Tests ist. Über ihre Bedeutung zur Bekämpfung der Pandemie hinaus spielen sie im Gesundheitswesen aber allgemein eine große Rolle. Knapp zwei Drittel aller klinischen Diagnosen basieren inzwischen maßgeblich auf Laboruntersuchungen. In-vitro-Diagnostika (IVD) sind unverzichtbarer Bestandteil personalisierter Behandlungskonzepte, insbesondere im Fall einer Krebserkrankung. Obwohl IVDs für Behandlungserfolge eine zentrale Rolle spielen, ist ihre Einbindung in die deutsche
27.10.2021
Menschenrechte zählen auch im Sport
Sportrechtssymposium: Zur Rolle von Corporate Social Responsibility und Athletenvereinigungen - Sport, so heißt es, verbindet Menschen über alle Grenzen hinweg. Ausgehend von diesem Prinzip halten sich Sportverbände traditionell zurück, wenn es um politische Themen geht. Doch immer wieder geraten sie hier in Zugzwang. Die antirassistischen Streiks in den Sportligen der USA im Zeichen der „Black Lives Matter“-Demonstrationen sind dabei nur eines von vielen Beispielen, die Themen wie Rassismus und Menschenrechte auf die Agenda der Sportverbände setzen. Über die Rolle von Corporate Social Responsibility
21.10.2021
Asylrecht: Hyperaktiver Gesetzgeber zersplittert Schutzsystem
Um die sogenannte "Flüchtlingskrise" zu bewältigen, hat der deutsche Gesetzgeber seit 2014 über 35 Änderungsgesetze erlassen. Diese gesetzgeberische Hyperaktivität hatte nicht nur negative Konsequenzen für das Funktionieren des Schutzsystems im Allgemeinen, sondern auch für die Rechte der Schutzsuchenden im Besonderen. Dies ist das Ergebnis einer rechtswissenschaftlichen Analyse von Dr. Constantin Hruschka und Tim Rohmann , die die Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik durchführten. Sie wurde jetzt in der Zeitschrift International Migration frei zugänglich
07.06.2021
COVID-19-Pandemie: Sozialstaatliche Maßnahmen offenbaren Krisenanfälligkeit des europäischen Arbeitsmarktes
Um die wirtschaftlichen Konsequenzen der COVID-19-Pandemie abzufedern, haben Regierungen in ganz Europa umfangreiche Maßnahmen zur Stabilisierung des Arbeitsmarktes eingeführt. Als Reaktion darauf wurde in der öffentlichen und wissenschaftlichen Debatte die Frage aufgeworfen, inwieweit diese Kriseninstrumente ein neues Verständnis der Verantwortung des Wohlfahrtsstaates gegenüber dem Einzelnen widerspiegeln und die Konfigurationen des Wohlfahrtsstaates verändert haben. Eine Gruppe von Rechtswissenschaftler/innen am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik in München hat diese
14.05.2021
Irene Domenici für neues Austauschprogramm mit Cambridge ausgewählt
Die Nachwuchswissenschaftlerin Irene Domenici ist eine der ersten Max-Planck-Forscher/innen, die für das neue Austauschprogramm zwischen Max Planck Law und der Juristischen Fakultät der University of Cambridge ausgewählt wurde. Die Doktorandin am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik konnte sich in einem strengen Auswahlverfahren gegen mehrere hervorragende Kandidat/innen durchsetzen. Irenes Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich Gesundheitsrecht und Bioethik. In ihrer Dissertation beschäftigt sie sich mit ethisch umstrittenen Gesundheitstechnologien im öffentlichen Gesundheitssystem
22.04.2021
Wie unterschiedlich Rentensysteme die Bevölkerung absichern
Anhand der Pension Maps des MPI für Sozialrecht und Sozialpolitik lässt sich die Altersvorsorge mehrerer Länder leicht miteinander vergleichen - Welches Land hat das beste Rentensystem? Darauf gibt es zwar keine einfache Antwort, aber mithilfe der Pension Maps des Max-Planck-Instituts für Sozialrecht und Sozialpolitik nun erstmals eine leicht verständliche Übersicht über die Alterssicherung in zehn Ländern: Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Großbritannien, Griechenland, Norwegen, die Tschechische Republik, Slowenien und Bulgarien. Anhand einfacher Grafiken lässt sich auf einen Blick