17.12.2020
SHARE COVID-19 Daten für die Forschung verfügbar
Zwischen Juni und August 2020 führte SHARE in 27 Ländern telefonische Befragungen seiner Studienteilnehmer durch (sog. CATI-Interviews), um Daten über die Lebenssituation von Über-50-Jährigen während der COVID-19 Pandemie zu sammeln. Nun werden erstmals Daten dieser Befragung veröffentlicht: Die Beta-Version 0.0.1 der SHARE Welle 8 COVID-19 ist ab sofort für die Forschung verfügbar. Die SHARE Corona Umfrage deckt die wichtigsten Lebensbereiche ab und stellt zudem spezifische Fragen über Infektionen und Lebensveränderungen während des Lockdowns. Die Themen reichen von Gesundheit und Gesundheitsverhalten
12.08.2020
SHARE wird zu einer zentralen Säule der Corona-Forschung in Europa
Die Europäische Kommission verkündete die Förderung des SHARE-COVID-Forschungsprojekts zur Untersuchung der gesundheitlichen, verhaltensbezogenen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie München, 12 August 2020. Die Europäische Kommission kündigte an, das SHARE-ERIC COVID-19 Forschungsprojekt (SHARE-COVID) durch Fördermittel aus Horizont 2020 und die von EU Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im Mai 2020 gestartete „Coronavirus Global Response Initiative“ zu unterstützen. Die Entscheidungen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie bringen enorme unbeabsichtigte Folgen mit
29.05.2020
Axel Börsch-Supan in französische Wirtschaftskommission berufen
München/Paris, 29. Mai 2020. Axel Börsch-Supan, Direktor am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik, wurde in die französische “ Expertenkommission für die großen wirtschaftlichen Herausforderungen ” berufen, die am 29. Mai 2020 von dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron eingesetzt wurde. Der 26-köpfigen Kommission gehören renommierte Ökonomen aus Frankreich, Europa und den USA an. Im Dezember 2020 soll sie über drei Hauptthemen an den Präsidenten berichten: Klimawandel, Ungleichheit und Demographischer Wandel. Ziel der Kommission ist es, Empfehlungen abzugeben, um
12.05.2020
Axel Börsch-Supan: Rentenerhöhungen nicht aussetzen – Nachholfaktor wiedereinführen
München, 12. Mai 2020. Zur Berichterstattung über die Aussetzung der Rentenerhöhungen erklärt Prof. Dr. h.c. Axel Börsch-Supan Ph.D., Direktor des Munich Center for the Economics of Aging am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik und Professor an der Technischen Universität München (TUM): „Der Vorschlag, die diesjährige Rentenerhöhung auszusetzen oder geringer ausfallen zu lassen, ist abzulehnen, denn er ändert kurzfristig bestehendes Recht und zerstört damit die Verlässlichkeit der Rentenversicherung. Die Rentenerhöhung ist eine Folge der positiven Lohn- und
06.05.2020
Warum trifft die Corona-Krise Beitragszahler stärker als Rentner?
Warum trifft die Corona-Krise die Beitragszahler stärker als die Rentner – profitieren Rentner gar finanziell von der Krise? - Auf Grund mehrerer Faktoren sind Rentner finanziell weniger stark von der Corona-Krise betroffen als die Erwerbstätigen. Paradoxerweise werden Rentner sogar durch die Effekte der Krise langfristig bessergestellt. Dies hat unterschiedliche Gründe, die hier erläutert werden: Rentenanpassungen treten immer ein bis zwei Jahre zeitversetzt ein. Deshalb werden Rentner im Corona-Jahr 2020 eine Rentenerhöhung erhalten, die durch die positiven wirtschaftlichen Entwicklungen der
27.03.2020
Axel Börsch-Supan: Ergebnis der Rentenkommission enttäuschend
München, den 27. März 2020. Zum heute veröffentlichten Bericht der Rentenkommission der Bundesregierung „Verlässlicher Generationenvertrag" erklärt das Mitglied der Rentenkommission Prof. Dr. h.c. Axel Börsch-Supan Ph.D., Direktor des Munich Center for the Economis of Aging am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik und Professor an der Technischen Universität München (TUM): „Das Ergebnis der Rentenkommission ist enttäuschend. Wer Verantwortung für kommende Generationen übernehmen will, muss sich auch mit unbequemen Themen wie Beitragssatz, Sicherungsniveau und Renteneintrittsalter