Gleichstellungsbeauftragte am Institut

Dr. Anastasia Poulou

E-Mail: poulou@mpisoc.mpg.de
Tel.: +49 (0)89 38602 - 426
Fax: +49 (0)89 38602 - 590

Johanna Bristle (Stellvertreterin)

E-Mail: bristle@mea.mpisoc.mpg.de
Tel.: +49 (0)89 38602 - 331
Fax: +49 (0)89 38602 - 390

Gleichstellungsbeauftragte der MPG

Dr. Ulla Weber

E-Mail: ulla.weber@gv.mpg.de
Tel.: +49 (0)89 2108-1421

Homepage der Zentralen Gleichstellungsbeauftragten

Career Steps Opportunities

Career Steps Opportunities ist eine Road Show mit Vorträgen und Workshops zu zentralen Gleichstellungsthemen. Die Termine sind

10. März 2017: Berlin

21. März 2017: Göttingen

6. April 2017: Tübingen

23. Mai 2017: München

Melanie Hack, Ph.D., Wissenschaftlerin am Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik, wird bei dem Workshop "How to Combine Job and Family Care within the Max Planck Society" in München ein Interview geben.

Familienservice

Es besteht die Möglichkeit, Kinderbetreuungsplätze in Krippe (für unter 3jährige) und Kindergarten (3-6jährige) zu erhalten, für die die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) einen Teil der Kosten übernimmt. Zudem können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Leistungen des Familienservice-Unternehmen pme in Anspruch nehmen. Es vermitteilt beispielsweise Betreuungspersonen, hilft bei der Suche nach einem Kindergartenplatz und unterstützt die „Notfall“-Betreuung im Krankheitsfall. Darüber hinaus gibt pme Orientierungshilfe bei betreuungsbedürftigen älteren Angehörigen. Ausgaben, die für die Beratung und Vermittlung des Betreuungsservices entstehen, trägt die MPG. Die Kosten für die eigentliche Betreuung leisten die Familien direkt an die betreuende Person oder Einrichtung.

Forschungsarbeiten zum Thema

Annemarie Aumann, Melanie Hack:
Wahlarbeitszeit und Arbeitszeitflexibilisierung. Modelle einer selbstbestimmten Erwerbsbiografie in Deutschland und Norwegen.
In: Zeitschrift für europäisches Arbeits- und Sozialrecht (ZESAR), 7/2016.

Becker, Ulrich/Buchner, Herbert: Mutterschutzgesetz, Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz, Beck’sche Kommentare zum Arbeitsrecht, (8. Aufl. 2008 / völlige Neubearbeitung).

Becker, Ulrich/Lauerer, Luise: Zur Unterstützung von Pflegepersonen – Reformnotwendigkeiten und ‑optionen, in:
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Zeit für Verantwortung im Lebensverlauf – Politische und rechtliche Handlungsstrategien, 2011, S. 121 – 160.

Chancengleichheit

Wir fördern Karrieren

Vielfalt und Toleranz

Das Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik leistet Grundlagenforschung auf Spitzenniveau. Seine herausragende Position erfordert hochqualifizierte und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Von zentraler Bedeutung ist für uns ein Arbeitsumfeld, in dem alle ihre individuellen Fähigkeiten entfalten können – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, Religion, Behinderung, Alter, kultureller Herkunft und sexueller Identität. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen aus allen Regionen und Kulturen der Welt. Die Voraussetzung dafür, dass die Zusammenarbeit funktioniert, ist ein offenes und diskriminierungsfreies Miteinander am Institut.

Chancengleichheit für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Ein großes Anliegen ist uns die Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie die Karriereförderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Hierfür pflegt das Institut ein breites Netzwerk mit Universitäten und Forschungseinrichtungen im In- und Ausland.

Für Wissenschaftlerinnen bietet die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) zudem gezielt Förderangebote an:

  1. Das Programm Sign up! Careerbuilding wendet sich an weibliche PostDocs aus den Max-Planck-Instituten, die sich für eine Teilnahme bewerben können. Ziel ist es, junge Wissenschaftlerinnen durch Training von Führungskompetenzen und Vermittlung von Wissen auf Führungsaufgaben in der Wissenschaft vorzubereiten und sie durch ein explizit karriereorientiertes Netzwerk zu stärken.
  2. Für Wissenschaftlerinnen aller Forschungsrichtungen und Hierarchiestufen unterhält die MPG das Netzwerk Minerva FemmeNet. Es möchte die Erfahrungen kompetenter Wissenschaftlerinnen in Form von Mentoring-Patenschaften an den weiblichen Nachwuchs weitergeben. Mehr als 300 Mentorinnen aus Deutschland, England, Frankreich, Spanien, den USA und Japan stehen ehrenamtlich zur Verfügung und beraten in allen Fragen rund um Berufsplanung und Work-Life-Balance.

Dass die Gleichstellung von Frauen und Männern am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik sehr ernst genommen wird, spiegelt sich auch in Zahlen wieder: Beim wissenschaftlichen Personal ist über die Hälfte (55%) weiblich. In der sozialpolitischen Abteilung haben Frauen zudem sechs der zehn Führungspositionen inne. Bei den nicht-wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liegt das Verhältnis von Frauen zu Männern sogar bei 3:1.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Um für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gleiche Chancen zu gewährleisten, fördert das Institut die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und unterstützt hiermit gezielt die Familien- und Karrieregründungsphase. So besteht beispielsweise die Möglichkeit, die Arbeitszeit familienfreundlich und flexibel zu gestalten. Institutstermine finden im Regelfall zu den Kernarbeitszeiten statt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben auch die Möglichkeit, im Home-Office zu arbeiten. Darüber hinaus ist die MPG, die seit 2006 mit dem „audit berufundfamilie“ zertifiziert ist, bei der Kinderbetreuung behilflich (siehe Informationen zum „Familienservice“ in der rechten Spalte).

Gleichstellung als Forschungsthema am Institut

Maßnahmen der Familien- und Sozialpolitik sind auch Gegenstand der Forschung des Instituts (siehe Kasten in der rechten Spalte). So wurden und werden die Themenbereiche Gleichstellung im Beruf sowie Vereinbarkeit von Familie und Beruf untersucht. In diesem Zusammenhang geht es nicht nur um die Unterstützung von Müttern und Vätern, sondern von Pflegepersonen im Allgemeinen.

 

 
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